Wir versuchen uns gerade im Dschungel der www Kommunikationsmedien zurechtzufinden und da wir überall etwas dazu zu sagen habe, wollen wir hiermit das Projekt "Als die Katze um die Ecke ging..." starten :-)

.... mit allem, was das Medium moderne Kommunikation zu bieten hat... mal sehen, wie weit wir damit kommen --> Jippijahjeh und los geht's:

 

Als die Katze um die Ecke ging...

das INTRO und hier für Eilige schon mal  --> Ihre Website: www.kaaatze.de

Die KAAATZE

Als die Katze aufwachte wusste sie: Wenn ich heute um die Ecke gehe dann kann das mein Leben entscheidend verändern. Möglicherweise ist dann nichts mehr wie vorher. 
Stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie genau weiß eine Katze, was sie hinter der Ecke erwartet?  
Hierzu hat die Katze einige Hilfsmittel zur Verfügung: 
Einerseits ihre Sinnesorgane:  

 

Zum Beispiel Augen. Nun ja, normale Ecken sind nicht aus Glas, und Licht geht nun mal ziemlich geradeaus, auch wenn einige Leute was anderes behaupten (www.Innenweltkosmos.de). Sie kann nicht um die Ecke gucken. Glasecken bleiben hier außer Betracht. Außerdem würde sie bei denen durch die Ecke durchsehen und nicht herum. Allerdings, ein helles Licht könnte sie schon sehen, da dieses sehr wahrscheinlich von von ihr sichtbaren Gegenständen reflektiert werden würde, gewissermaßen also dann doch um die Ecke gehen würde.  

 

Was hat sie noch? Ohren natürlich. Klar gehen die Schallwellen um die Ecke und Miezi hört genau, was dahinter los ist. Wenn es was zu hören gibt.  

 

Kommen wir zur Nase. Geht kein Wind, wird sich der Geruch, der hinter der Ecke gebildet wird, nach dem Gesetz, dass die Entropie eigentlich immer ansteigt, außer vielleicht am absoluten Nullpunkt, auch um die Ecke ausbreiten. Katze schnuppert das also. Für den Fall, dass ein Wind von der Ecke in Richtung geruchserzeugenden Gegenstand weht und die Geschwindigkeit größer ist als die Ausbreitung durch besagte Entropie in Richtung Ecke, gilt, dass unsere Katze das nicht riechen kann! Würde der Wind schwächer sein oder gar in die andere Richtung wehen, riecht die Katze natürlich, was da los ist. Also, die Anzahl der Fälle, wo die Katze was von hinter der Ecke riecht übersteigt die Anzahl der Fälle, wo sie nichts riecht, deutlich. Nase also hilfreich. 

 

Was wäre da noch? Tastsinn? Mit den Pfoten tastet sie üblicherweise nicht um die Ecke. Aber: Sie hat diese tollen Schnurrbarthaare. Damit kann sie jedes Lüftchen wahrnehmen und nur Katze weiß was noch. 

 

Was hat unsere Katze außer ihren Sinnesorganen noch zur Verfügung, womit sie vorhersehen könnte, was hinter der Ecke ist? Klar, ihr kluges Köpfchen mit all seinen gespeicherten Erinnerungen. Sie weiß natürlich was das letzte Mal hinter der Ecke war. Nun verändert sich die Welt allerdings. Und allgemein gilt: Je länger die Zeit, desto größer die Veränderung. Es spielt also eine Rolle, wieviel Zeit seit dem letzten Mal vergangen ist. Aber wovon hängt das nun wieder ab? Nehmen wir mal an, Miezi hat ein Revier, das regelmäßig abgearbeitet werden muss, Die Kaaatzewo sie also ihren Katzendienst verrichtet. Die Wissenschaft hat festgestellt, dass sie dabei immer andere Wege benutzt. Vielleicht auch weil das Revier so groß ist, dass sie es mit einem Rundgang gar nicht schafft. Wie bekommt man einen anderen Weg? Indem man sich irgendwann anders entscheidet. Läuft man einfach nur eine Treppe hoch, kann man sich nicht anders entscheiden, höchstens umkehren. Es muss also Punkte geben, wo man sich entscheiden muss. Entscheidungspunkte, an denen man festlegt, gerade aus oder nach rechts gehen, nach rechts oder nach links gehen, geradeaus oder nach links gehen. Vielleicht ist die besagte Ecke sogar selbst so ein Entscheidungspunkt. Vielleicht muss sie nicht rechts rum um die Ecke, sondern kann auch links rum. Oder gerade aus. Oder schräg in einem Winkel von vielleicht 20°. Weil dort vielleicht ein Baum ist, um sich vor dem hinter der Ecke stehenden Hund zu retten. In dem Fall würde die Entscheidung, um die Ecke zu gehen, durch das, was hinter der Ecke ist, umentschieden. Nimmt man an Miezi ruht sich immer auf dem Sessel im Haus aus und hätte nur  eine Möglichkeit, das Haus zu verlassen, nämlich eine Katzenklappe. Dann würde sie immer durch die Katzenklappe kommen, da gibt es nichts zu entscheiden. Für jeden Entscheidungspunkt, den sie bis zu der besagten Ecke passiert, gibt es also eine Möglichkeit, sich gegen die Ecke zu entscheiden. Das wird also umso öfter passieren, je mehr Entscheidungspunkte es gibt. Also: Umso weiter die Ecke von der Katzenklappe weg ist, desto größer die Veränderung, die unsere Katze dahinter vorfindet.

 
Wie könnte Katze noch wissen, was hinter der Ecke ist? Sie könnte rein theoretisch jemanden fragen. Nun wissen wir Menschen nicht wirklich, wie detailliert der zwischenkatzliche Erfahrungsaustausch ist. Wir können aber davon ausgehen, detailliert genug für die Arterhaltung. So könnte man eine These aufstellen: Nach dieser These sind die Erwartungen der Katze auf das HinterderEcke in einige größere Interessensbereiche zusammengefasst:  


Unangenehm  
  Da wäre die Gefahr
  - Die meisten Hunde
  - Manche Menschen 
  - Gefährliche Dinger wie fahrende Autos, Staubsauger und andere unbekannte Monstermaschinen
 
Konkurrenz
  - Katze die sich in persönliche Sachen wie Gebiet oder Menschen einmischt und diese für sich beanspruchen will
  - Katze, die einen potentiellen Vater bzw. eine potentielle Mutter für eigene Kinder für ihre Kinder beanspruchen will 
 
Nervende Menschen
 
Unangenehme Temperaturen, Feuchte 
Angenehm  
  Interessantes 
  - Ein nicht gefährlich erscheinendes Ding was Katze unbedingt untersuchen muss 
  - Ein nicht gefährlich erscheinendes Tier was Katze unbedingt untersuchen muss 
  - Ein nicht gefährlich erscheinender Mensch den Katze unbedingt untersuchen muss 
 
Aufregendes
  - Ein potentieller Vater bzw. eine potentielle Mutter für eigene Kinder 
  - Eine Maus 
  - Spielzeug
 
Futter
 
Angenehmer Mensch
 
Angenehme Temperaturen, Trockenheit 


Die These lässt noch weitere Unterpunkte zu. Nimmt man also an, das alle Erfahrungen und Erkenntnisse in diese Kategorien eingeordnet werden können, hat man am Ende einen Angenehmbaum und einen Unangenehmbaum, die sich immer weiter verästeln. 

 

Welche Arten der Wissensübertragung gibt es nun? 

 

Da wäre die beidseitige Kommunikation.  
  - Es ist höchst wahrscheinlich, dass eine zwischenkatzliche Unterhaltung zumindest übermittelt, welcher Baum hinter der Ecke steht und sicherlich auch noch Auskunft über ein paar Äste geben kann. Damit ist ja auch schon das Wichtigste gesagt. Bei Menschen, die sich ja so präzise ausdrücken können, kann es dagegen auch schon mal vorkommen dass man 1000 Worte gesagt bekommt und am Ende nicht mal weiss, auf welchen Baum das eingeordnet werden muss. Ist das dann noch geschlechterübergreifend ist es oft auch nicht ganz sicher, ob es sich dabei tatsächlich um eine beidseitige Kommunikation handelt.
  - Rein theoretisch könnte natürlich hier auch bewusst eine falsche Information gegeben werden. Keine Ahnung ob sich Katzen anschwindeln, ich glaube eher nicht. Falls doch dann wäre eine möglich Aussage: "Nein da ist kein gefüllter Katzennapf."

Kommen wir nun zur einseitigen Wissensübertragung.
  - Es gibt eine Art der Kommunikation, bei der der Wissengebende sich nicht bewußt ist, dass er kommuniziert, da einfach nur seine Reaktion auf das Ding hinter der Ecke von Miezekatze beobachtet wird.
  - Es kann bei dieser Art der Kommunikation aber dann doch vorkommen, dass der Wissengebende sehr wohl weiss, dass er beobachtet wird und er dadurch gezielt unsere arglose Katze täuschen kann, sie somit manipuliert. Natürlich wird dann der Wissengebende heimlich auch die Reaktion der beobachtenden Katze beobachten, wodurch der Informationsfluss nur aus Sicht der Katze einseitig ist.
  - Dann würde hierzu auch Broadcasting gehören. 
    - Ein Schrei legt nahe: "Oh da ist was oberfaul. Gehe besser nicht um die Ecke." Das funktioniert auch artübergreifend. Hier führt der Wissengebende die Informationsübertragung bewußt aus und erwartet zumindest in der Regel keine sofortige direkte Antwort.
    - Auch hier ist theoretisch eine Falschinformation denkbar, aber bei Nichtmenschen eher sehr unwahrscheinlich. Bei einigen Nicht- Nichtmenschen ist es eher unwahrscheinlich, dass die Information keine Falschinformation ist. Ist dieser Umstand dem Wissennehmenden bekannt so kann er daraus durchaus auch Nutzen ziehen, nicht nur weil die Tatsache der Information an sich neben dem Inhalt auch schon eine Information ist. Wenn also einer hinter der Ecke "Miezmiezmiez" ruft erkennt unsere kluge Katze möglicherweise an der Stimme, ob sie nur mit falschen Futterversprechungen gelockt werden soll. 
    - Ein ordentlicher Anteil der Broadcast - Informationen ist die wertlose Information. Und hierzu zählt hauptsächlich das Vogelgetwitter, was unsere Katze sicherlich nur sehr begrenzt zu deuten weiss. Im Großen und Ganzen ist das Verhältnis sinnvolle Informationen zu aufgenommene Informationen bei unserer Katze überaus optimal. Es ist sehr fragwürdig, was sich die Evolution dabei gedacht hat, bei bestimmten anderen Erdbewohnern dieses Verhältnis um etliche Kommastellen zu verkleinern.

Also: Wird unsere Katze um die Ecke gehen? Doofe Frage. Typisch für postfaktische Zeiten. Unsere Katze ist nicht postfaktisch, sie wird klug ihre Entscheidung treffen, wenn sie vor der Ecke steht. Wir wissen jetzt, worauf sie sich dabei stützen wird. Und bestimmt hat sie noch mehr Mittel als die hier erwähnten in Petto. Und wenn sie nicht um diese Ecke geht, dann um eine andere. Schließlich ist sie neugierig und voll Tatendrang nach einem ordentlichen Schläfchen. Welche Ecke ist die richtige? Man weiss höchstens hinterher, dass es die falsche war, wenn es die falsche war. Das kann passieren. Ist es immer die richtige, wenn es nicht die falsche war? Logisch.

 

Die KAAATZE

 

Also noch mal, die Gedanken DER Katze, die um die Ecke geht, zu den Klugheiten der Menschheit könnt Ihr somit auf ihrer Website finden:   

www.kaaatze.de

ich - die KAAATZE

 

 

 

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